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	<title>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Aachen</title>
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  <title>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Aachen</title>
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		<title>SDAJ ruft zum 1. Mai auf</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<title>SDAJ Aachen ruft zur Blockade auf</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 12:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>

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		<description><![CDATA[
Pressemitteilung der SDAJ Aachen
Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Aachen ruft die Stolberger Bevölkerung auf, sich am 7. April den Nazis in den Weg zu stellen.
Im fünften Jahr in Folge wollen Faschisten durch Stolberg ziehen um dort ihrem Rassismus eine Tribüne zu geben. Der Aufmarsch der extremen Rechte hat sich mittlerweile etabliert und gehört zum festen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="text-align: justify"><em>Pressemitteilung der SDAJ Aachen</em></p>
<p style="text-align: justify"><span style="font-size: small">Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Aachen ruft die Stolberger Bevölkerung auf, sich am 7. April den Nazis in den Weg zu stellen.</span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="font-size: small">Im fünften Jahr in Folge wollen Faschisten durch Stolberg ziehen um dort ihrem Rassismus eine Tribüne zu geben. Der Aufmarsch der extremen Rechte hat sich mittlerweile etabliert und gehört zum festen Bestandteil im faschistischen Kalender. Umso nötiger ist es, dass am 7. April nicht nur ein weiteres Zeichen gesetzt wird, sondern das dieser Aufmarsch blockiert wird und es so den Faschisten unmöglich gemacht wird zu marschieren. </span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="font-size: small">Die SDAJ Aachen ist aus diesem Grund ein fester Bestandteil des Blockadebündnisses &#8220;Stolberg Nazifrei&#8221; welches seit 2011 versucht den Naziaufmarsch zu verhindern. </span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="font-size: small">Wir Sozialistinnen und Sozialisten werden uns wieder setzen und gemeinsam mit der Stolberger Bevölkerung werden wir es schaffen, dass kein Faschist durchkommt.</span></p>
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		<title>Nazis blamieren sich</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 09:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 4. April wollten Faschisten einen  Fackelmarsch durch  Stolberg vollziehen. In guter NS-Manier wollten die  Nazis durch die  Stolberger Nacht ziehen und so Angst und Terror bei den  Stolbergerinnen  und Stolbergern verbreiten. Das ihnen dies durchaus  möglich ist beweisen  die Zahlen der letzten Fackelmärsche. Zwischen 170  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Am 4. April wollten Faschisten einen  Fackelmarsch durch  Stolberg vollziehen. In guter NS-Manier wollten die  Nazis durch die  Stolberger Nacht ziehen und so Angst und Terror bei den  Stolbergerinnen  und Stolbergern verbreiten. Das ihnen dies durchaus  möglich ist beweisen  die Zahlen der letzten Fackelmärsche. Zwischen 170  und 250 Faschisten  versammelten sich in den letzten Jahren zu diesem  Ereignis, um  skandierend durch die kleine Stadt zu ziehen. Doch dieses  Jahr scheint  den Nazis dies nicht mehr möglich zu sein. Gerade einmal  45 Gestalten  erschienen zu dem diesjährigen Fackelmarsch. Eher peinlich  zog diese  Kleinstgruppe durch abgelegene Straßen zu ihrer Kundgebung.  Während des  gesamten Weges wurden sie von lautstarken Rufen von  Gegendemonstranten  gestört. Am Kundgebungsort selbst, sorgten mehrere  Nazigegner dafür,  dass die Reden der Faschisten nicht gehört werden  konnten. Traurig  dürfte für die Nazis auch gewesen sein, dass an jedem  Punkt, an dem man  in Sicht und Hörweite protestieren konnte, mehr  Menschen anwesend waren,  als auf ihrem Fackelmarsch. Auch das für Nazis  attraktive Spiel mit  NS-Vorbildern dürfte nicht aufgegangen sein.  Gerade einmal vier Fackeln  konnte man bei dem “Fackel”-marsch  beobachten. Selbst bei einem St.  Martins-Umzug kann man mehr Fackeln  sehen.</p>
<p style="text-align: justify"><em>Schikanen gegen antifaschistischen Protest</em></p>
<p style="text-align: justify">Neben dem Stolberger Bündnis gegen  Radikalismus, hatten ebenfalls  mehrere Antifagruppen zu einer  Demonstration aufgerufen. Vom Kaiserplatz  aus sollte der  Demonstrationszug in die Mühle ziehen. Jedoch konnte die  Demonstration  nicht einmal losgehen. Zuerst versuchte die Polizei vor  Ort neue  Auflagen zu erlassen, die entgegen den Absprachen zwischen  Anmelder und  Polizeibehörde standen. Da sich die vor Ort befindlichen  Polizisten  nicht einig waren, ob sie dies überhaupt durften, wurde der  oberste  Verantwortliche persönlich herbeigerufen. Nachdem der Versuch,  die  Demonstration so aufzuhalten anscheinend nicht zulässig war,  bemängelte  die Polizei, dass die Ordnerbinden Schwarz mit weißer  Aufschrift waren  und das nur Weiße mit schwarzer Aufschrift zugelassen  werden können.  Nachdem der Veranstalter auch dieses Problem löste, griff  die Polizei  auf das alte Gespenst der Vermummung zurück, um die  Demonstration  erneut zu schikanieren. Zu diesem Zeitpunkt sah der  Veranstalter keine  Möglichkeit mehr, eine vernünftige Lösung zu finden  und beendete die  Demonstration. Den gut 100 Nazigegnern wurde so ihr  Recht auf  Versammlungsfreiheit nicht nur erschwert, sondern völlig  verwehrt.</p>
<p style="text-align: justify">Die Polizeibehörde hebt immer wieder  hervor, dass sie gezwungen sei  den Aufmarsch der Faschisten  durchzusetzen. Schließlich verteidige die  Behörde das Grundgesetz. Doch  bei antifaschistischen Protest scheint die  Polizei Wege und  Möglichkeiten zu finden, eine Demonstration zu  verhindern. Schon bei  der Anreise, versuchte die Polizei die Nazigegner  daran zu hindern bzw.  die Ankunft zu verzögern. Es stellt sich die  Frage, ob man an dieser  Stelle noch von einer neutralen Rolle der  Polizeiführung reden kann?</p>
<p style="text-align: justify"><em>Nazis versuchen Nazigegner anzugreifen</em></p>
<p style="text-align: justify">Das die Nazis diesen Tag als große  Niederlage verzeichneten, zeigt  auch der eher befremdlich wirkende  Versuch einige Nazigegner  anzugreifen. Die Gruppe von etwa 10 bis 15  Nazis versuchte die  Nazigegner zu überraschen, war jedoch selber über  die Anzahl der  Nazigegner so überrascht, dass sie den Angriff abbrachen  und die Polizei  die Faschisten einkesseln konnte.</p>
<p style="text-align: justify">Sicherlich ist an diesem Tag deutlich  geworden, dass Stolberg nicht  Bunt statt Braun ist, wie das Stolberger  Bündnis gegen Radikalismus  gerne erklärt. Denn dafür sah man zu wenige  Stolberinnen und Stolberger  auf der Straße. Aber es ist auch deutlich  geworden, dass der anhaltende  Protest, unter anderem vom  Blockadebündnis Stolberg Nazifrei, den  Aufmarsch für die Nazis immer  unattraktiver macht. Am nun kommenden  Samstag wird sich dann zeigen, ob  der Mythos Stolberg überhaupt noch  funktioniert oder ob der  konsequente Protest von Antifaschistinnen dem  Naziaufmarsch eine Ende  gesetzt hat.</p>
<p style="text-align: justify">Wenn der Trauermarsch am Samstag genau so  peinlich verläuft wie der  Fackelmarsch, dürften viele Faschisten in  Zukunft lieber zu Hause  bleiben.</p>
<p style="text-align: justify"><em>Blockadebündnis zeigt Flagge</em></p>
<p style="text-align: justify">Während beim direkten Protest gegen die  Nazis nur wenige und zumeist  nur junge Stolbergerinnen und Stolberger  zu beobachten waren, zeigte das  Bündnis Stolberg Nazifrei lautstark,  dass es Nazis in der Region nicht  duldet. Immer wieder entrollten  Mitglieder des Bündnisses in Sichtweite  der Nazis ihr Transparent mit  dem Slogan “Stolberg – Den Naziaufmarsch  gemeinsam blockieren!”.  Aufgestanden gegen Rechts sind an diesem  Mittwochabend die  Blockiererinnen und Blockierer und das nicht durch  einen symbolischen  Akt, sondern durch mutigen und engagierten Protest.  Schon jetzt  unterstützen viele Menschen das Bündnis und es ist dem  Bündnis zu  wünschen, dass noch mehr Menschen ihrem Aufruf am Samstag  folgen und  den Nazis den Weg versperren. Auch ist zu hoffen, dass die   Stolbergerinnen und Stolberger dann den Mut finden, deutlicher ihren   Protest zu zeigen.</p>
<p style="text-align: justify">(Quelle: <a title="kraz.ac" href="http://kraz.ac/">www.kraz.ac</a>)</p>
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		<title>SDAJ Osterschule &#8211; Aachen ist dabei!</title>
		<link>http://sdajaachen.blogsport.eu/2012/03/29/sdaj-osterschule-aachen-ist-dabei/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 12:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[SDAJ]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr findet auch 2012 wieder die Osterschule der SDAJ statt.
In der Woche vom 01.April bis zum 07.April findet die Osterschule unter dem Thema Antifaschimus und Marxismus statt.
Es wird verschiedene Runden mit den Themen wie z.B Ideologie von Faschisten, Historischer Hintergrund und wie Marxistische Wissenschaftler den Faschismus definieren geben.
SDAJler der ganzen BRD werden dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Wie jedes Jahr findet auch 2012 wieder die Osterschule der SDAJ statt.</p>
<p style="text-align: left">In der Woche vom 01.April bis zum 07.April findet die Osterschule unter dem Thema Antifaschimus und Marxismus statt.</p>
<p style="text-align: left">Es wird verschiedene Runden mit den Themen wie z.B Ideologie von Faschisten, Historischer Hintergrund und wie Marxistische Wissenschaftler den Faschismus definieren geben.</p>
<p style="text-align: left">SDAJler der ganzen BRD werden dort zusammen kommen und sich über diese Themen Gedanken machen und gemeinsam über ihre Erfahrungen reden.</p>
<p style="text-align: left">Diese Osterschule wird im Rahmen unserer diesjährigen Antifakampagne stehen und ist ein wichtiger Schritt um eine theoretische Basis zu schaffen im Kampf gegen Faschismus und Rassismus.</p>
<p style="text-align: left">Auch wir die SDAJ Aachen wird dieses Jahr dabei sein und aktiv an den Diskussionen teilnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>SDAJ startet Stolberg 2012-Mobi-Tour</title>
		<link>http://sdajaachen.blogsport.eu/2012/03/26/sdaj-startet-stolberg-2012-mobi-tour/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 09:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[SDAJ]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr unterstützt die SDAJ Aachen das Bündnis Stolberg Nazifrei. Um noch mehr Menschen für das Konzept der Blockade zu gewinnen haben wir eine Mobi-Tour gestartet. Die erste Veranstaltung fand am 19.03.12 in Mönchengladbach statt, wo wir auf interessierte Zuhörer stießen. Schön war auch, dass sich herausstellte, dass bei dem Vortrag auch Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr unterstützt die SDAJ Aachen das Bündnis Stolberg Nazifrei. Um noch mehr Menschen für das Konzept der Blockade zu gewinnen haben wir eine Mobi-Tour gestartet. Die erste Veranstaltung fand am 19.03.12 in Mönchengladbach statt, wo wir auf interessierte Zuhörer stießen. Schön war auch, dass sich herausstellte, dass bei dem Vortrag auch Menschen anwesend waren, die schon 2011 in Stolberg mit blockiert haben und auch 2012 wieder dabei sein möchten.</p>
<p>Interessant dürfte für die Zuhörenden gewesen sein, dass Stolberg kein unbeschriebenes Blatt ist. Denn nicht erst der Tötungsfall von 2008 hat die faschistische Gefahr in dieser Region heraufbeschworen. Stolberg hat vielmehr eine lange Tradition. So war es lange der Hauptsitz der seit 1991 verbotenen Wikingjugend. Diese Verankerungen spielen noch heute eine wichtige Rolle in der Geschichte Stolbergs. Umso wichtiger ist es, den Nazis ihr gemeinsames Event zu nehmen. Am 7.04,12 soll kein Nazi durch Stolberg laufen. Dafür wirbt die SDAJ Aachen. Der nächste Termin wird in Wuppertal sein, wo wir hoffen auf eben so viel Interesse zu stoßen wie in Mönchengladbach.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hack gegen veraltete Homepage der SDAJ Aachen</title>
		<link>http://sdajaachen.blogsport.eu/2012/03/18/hack-gegen-veraltete-homepage-der-sdaj-aachen/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 21:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
				<category><![CDATA[SDAJ]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern Nacht hat ein Täter die ehemalige Homepage unserer Gruppe gehackt.
Ziel des Täters war es offensichtlich, die SDAJ Aachen als Antideutsche Gruppierung zu diskreditieren. Auffällig ist, dass der Täter eine veraltete und von unserer Gruppe schon lange nicht mehr genutzte Seite für seine Tat ausgesucht hat.
Für uns ist dieser Versuch deshalb umso erbärmlicher. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern Nacht hat ein Täter die ehemalige Homepage unserer Gruppe gehackt.</p>
<p>Ziel des Täters war es offensichtlich, die SDAJ Aachen als Antideutsche Gruppierung zu diskreditieren. Auffällig ist, dass der Täter eine veraltete und von unserer Gruppe schon lange nicht mehr genutzte Seite für seine Tat ausgesucht hat.</p>
<p>Für uns ist dieser Versuch deshalb umso erbärmlicher. Wer wissen will, wofür wir als JungkommunistInnen stehen, der besucht unsere aktuelle Homepage oder unser Facebook Profil. Einen latenten Rassismus, wie man ihn in Antideutschen Gruppierungen vorfindet, wird man bei der SDAJ Aachen niemals vorfinden.</p>
<p>Wir sind uns sicher, den Täter schon bald zu überführen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mythos Fachkräftemangel</title>
		<link>http://sdajaachen.blogsport.eu/2012/02/08/mythos-fachkraftemangel/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 20:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Können wir das Kapital jetzt davon überzeugen, genügend Ausbildungsplätze bereitzustellen?
Mit dem Argument des Fachkräftemangels versuchen GewerkschafterInnen  häufig den Unternehmen zu erklären, dass es in ihrem eigenen Interesse  sei, mehr Jugendliche auszubilden. Funktioniert diese Taktik, oder  bedeutet sie, dass wir auf konsequente Forderungen verzichten?
Laut geht die Klage von Unternehmerverbänden und der Bundesagentur  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Können wir das Kapital jetzt davon überzeugen, genügend Ausbildungsplätze bereitzustellen?</h2>
<p>Mit dem Argument des Fachkräftemangels versuchen GewerkschafterInnen  häufig den Unternehmen zu erklären, dass es in ihrem eigenen Interesse  sei, mehr Jugendliche auszubilden. Funktioniert diese Taktik, oder  bedeutet sie, dass wir auf konsequente Forderungen verzichten?</p>
<p>Laut geht die Klage von Unternehmerverbänden und der Bundesagentur  für Arbeit über den angeblich drohenden Fachkräftemangel und besonders  über einen Mangel an Ingenieuren durchs Land. Doch bei über 100.000  fehlenden Ausbildungsplätzen und Millionen von Erwerbslosen fragt man  sich, wo es denn da einen Mangel geben soll. Wenn es wirklich einen  Mangel an Fachkräften gäbe, dann müssten sich die Arbeitsbedingungen,  die Löhne und Gehälter doch eigentlich verbessern. Die Unternehmen  müssten auch auf der Suche nach Nachwuchs sein, konsequent ausbilden und  in der Regel ihre Azubis übernehmen. Die Realität sieht aber anders  aus: auch unter qualifizierten Fachkräften herrscht nach wie vor hohe  Arbeitslosigkeit, befristet Verträge sind an der Tagesordnung, die  Gehälter – auch für qualifizierte Fachkräfte – stagnieren seit Jahren  und Leiharbeit weitet sich immer weiter aus. Ganz zu schweigen von der  Situation am Ausbildungsmarkt: Hunderttausende Jugendliche finden keinen  Ausbildungsplatz in dem von ihnen gewünschten Beruf, viele landen in  Warteschleifen – weil es eben nicht genug Ausbildungsplätze gibt. Auch  die Übernahme im erlernten Beruf ist nicht die Regel, sondern die  Ausnahme.<span id="more-125"></span></p>
<h2>Was für ein Mangel?</h2>
<p>Man muss sich mal vor Augen führen, was für die meisten Unternehmen  das Wort Fachkräftemangel eigentlich bedeutet: Für viele Großunternehmen  fängt ein Fachkräftemangel schon da an, wo sie auf 100  Ausbildungsplätze nicht mehr 5000, sondern nur noch 3000 Bewerbungen  bekommen. Sie haben eine ganz genaue Vorstellung von ihren zukünftigen  Azubis und stellen enorm hohe Anforderungen an die BewerberInnen. Wer  diese Anforderungen nicht erfüllt, wird schnell als „nicht  ausbildungsfähig“ abgestempelt. Wenn aber nun die Anzahl der „perfekten“  BewerberInnen etwas zurückgeht – sei es aufgrund der demografischen  Entwicklung, oder der Unterfinanzierung und mangelnden Qualität des  Bildungssystems – dann haben die Unternehmen Sorge, dass der  Konkurrenzkampf unter den BewerberInnen zurückgeht. Sie haben also  Angst, dass die gut qualifizierten BewerberInnen in eine Situation  gelangen, in der sie Anforderungen an ihren zukünftigen Ausbildungs-  oder Arbeitsplatz stellen können. Dann müssten nämlich die Unternehmen  tatsächlich die Arbeitsbedingungen und Löhne verbessern.</p>
<h2>Unternehmer überzeugen?</h2>
<p>Im Gespräch mit einem DGB-Funktionär über die Frage, ob der  Fachkräftemangel auch für die Gewerkschaftsjugend ein geeignetes  Argument sei, um mehr Ausbildungsplätze von den Unternehmen zu fordern,  meinte dieser: „Gerade in einer Situation, in der die Arbeitgeber einen  Fachkräftemangel beklagen, müssen wir doch an sie herantreten und sagen:  wenn ihr zu wenig Leute habt, was seid ihr denn bereit zu tun, um die  Jugendlichen zu qualifizieren, die einen Ausbildungsplatz suchen?“ Die  Strategie von GewerkschafterInnen sei es häufig, zu überlegen: Welche  Gründe sprechen denn auch für die Unternehmen dafür, mehr auszubilden?  Wenn man diese Gründe für die eigenen Forderungen nutze, so hätten die  Arbeitgeber weniger Möglichkeiten, die Forderungen zurückzuweisen – da  sie ja quasi im Interesse des Unternehmens stünden. Die „einzige“  Gefahr, die er bei dieser Strategie sieht:</p>
<blockquote><p><em>„Man muss schon aufpassen. Wenn man zu sehr auf die  Argumente der Arbeitgeber eingeht, passiert es schnell, dass man die  wirklichen Interessen der jungen ArbeitnehmerInnen aus dem Blick  verliert. Man muss die Probleme der Unternehmen nutzen, darf sie aber  nicht zu den eigenen machen.“</em></p></blockquote>
<p>Ja, häufig kommt man dann in die Situation, dass die Unternehmer den  Spieß umdrehen und es im Endeffekt wieder darum geht, was wir denn  bereit sind für Abstriche zu machen, damit die Unternehmen mehr  Ausbildungsplätze schaffen.</p>
<h2>Grundsätzlicher Konflikt</h2>
<p>Was passiert aber, wenn die Unternehmer nicht von einem  Fachkräftemangel reden? Dann haben wir nichts in der Hand, um  Ausbildungsplätze, gute Ausbildungsqualität und angemessene Vergütung zu  fordern, oder?</p>
<p>Wenn wir unsere Forderungen davon abhängig machen, was die  Kapitalisten bereit sind uns abzugeben – oder nur für unsere Forderungen  argumentieren können, wenn wir Anknüpfungspunkte  in der Sicht der  Unternehmen finden – dann verlernen wir, aus unserer Sicht und auf  Grundlage unserer Interessen zu argumentieren. Wir vergessen, dass es  richtig ist, unser Recht auf qualifizierte Ausbildung und Übernahme zu  fordern – egal, ob das nun gerade auch für die Kapitalisten sinnvoll  ist. Denn vergessen wir nicht: Im Kapitalismus gibt es einen  grundsätzlichen Konflikt zwischen den Interessen der Unternehmen, denen  es um Profitmaximierung um jeden Preis geht, und unseren Interessen nach  einer guten Ausbildung, Übernahme und einem Beruf, der uns ein Leben  ermöglicht, in dem wir uns nicht zu Tode rackern. Deshalb müssen wir uns  bewusst sein, dass wir für unsere Interessen eben auch kämpfen müssen –  gegen die Interessen der Kapitalisten.</p>
<p><strong>Jella, Hamburg</strong></p>
<p>(Quelle: Position &#8211; Zeitung der SDAJ)<strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nazianschlag auf DGB-Haus</title>
		<link>http://sdajaachen.blogsport.eu/2012/02/08/nazianschlag-auf-dgb-haus/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Betrieb und Gewerkschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In  der Nacht von Sonntag auf Montag wurden am  Gewerkschaftshaus in Aachen  mehrere Scheiben eingeschlagen und der  Eingangsbereich mit Parolen und  Hakenkreuzen beschmiert. Diese Tat reiht  sich ein in eine ganze Serie  von Wochenendaktivitäten aus dem  rechtsradikalen Umfeld.
Nach dem Säure-Anschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) am Freitag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sdajaachen.blogsport.eu/files/2012/02/IMAG0078.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-122" src="http://sdajaachen.blogsport.eu/files/2012/02/IMAG0078-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" /></a>In  der Nacht von Sonntag auf Montag wurden am  Gewerkschaftshaus in Aachen  mehrere Scheiben eingeschlagen und der  Eingangsbereich mit Parolen und  Hakenkreuzen beschmiert. Diese Tat reiht  sich ein in eine ganze Serie  von Wochenendaktivitäten aus dem  rechtsradikalen Umfeld.</p>
<p>Nach dem Säure-Anschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) am Freitag und   den angekündigten Anschlägen auf die Gästefans aus Sankt Pauli sowie  auf  die antifaschistische Demonstration am Samstag muss man den  Vandalismus  am DGB-Haus sehr wahrscheinlich der gleichen Tätergruppe  zuschreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ralf Woelk (Vorsitzender der DGB-Region) erklärt dazu: “Wir haben es   hier in Aachen und dem Umland mit einer gewachsenen rechtsradikalen   Szene zu tun, die sich mit permanenten Attacken auf ihre politischen   Gegner und einer außerordentlich hohen Gewaltbereitschaft auszeichnet.   Ein Verbot der dazugehörigen Strukturen ist das Mindeste was hier zu   geschehen hat. Allerdings ist es auch schwer nachzuvollziehen, dass den   Behörden bei dieser Vielzahl an rechtsradikal motivierten Straftaten in   der Vergangenheit so wenige Festnahmen gelangen. Möglicherweise   verzetteln sich hier die Behörden bei unnötigen Beobachtungen von   demokratischen Organisationen bzw. bei der Durchsetzung von hanebüchenen   Polizeiauflagen bei antifaschistischen Demonstrationen. Es ist jetzt   endlich an der Zeit, dass der braune Saustall ausgemistet wird.”</p>
<p>Die DGB Region NRW Süd-West ruft seine Mitglieder dazu auf, sich an   den Veranstaltungen gegen die Aufmärsche der Rechtsextremisten zu   beteiligen, die für Eschweiler (31.3.) und Stolberg (4. und 7. April)   bereits angekündigt sind. Insbesondere das Mittel der friedlichen   Menschenblockade betrachtet der DGB-Regionsvorsitzende als legitimes und   effektives Mittel, um die Straßen sauber zu halten. “In Dresden, Jena   und Köln hat man gesehen, dass es gewaltfrei und friedlich möglich ist,   die braune Brut aus der Stadt zu halten, wenn sich genügend Menschen   zusammen tun, um sich den Nazis in den Weg zu stellen. Was in anderen   Teilen der Republik selbstverständlich ist, sollte auch in der Aachener   Region möglich sein, ohne von den Behörden gleich als gewaltbereiter   Autonomer diskreditiert zu werden.”</p>
<p>(Quelle: Pressemitteilung DGB Region NRW Süd-West)</p>
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		<title>Bombendrohung und Anschlag vor Demo</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 17:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht auf Freitag, den 3. Februar 2012 erhielten mehrere   antifaschistische Gruppen aus Aachen Bombendrohungen von anonymen   Absendern. Darin wurde angekündigt, Sprengstoffattentate auf den   Gästeblock des Tivoli beim Spiel Alemannia Aachen gegen den FC St. Pauli   und auf die Route der antifaschistischen Demonstration am morgigen   Samstag verüben zu wollen. Desweiteren kam es in derselben Nacht erneut   zu einem Buttersäureanschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) am Aachener   Hauptbahnhof. Wir lassen uns von derartigen Einschüchterungsversuchen   nicht beeindrucken und werden morgen trotzdem gegen die in der Region   zunehmend aktiven neonazistischen Strukturen auf die Straße gehen.</p>
<p><a href="http://de.indymedia.org/2012/02/324163.shtml">(Quelle: Indymedia)</a></p>
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		<title>LL-Wochenend 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 18:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ Aachen</dc:creator>
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