Kategorie-Archiv: International

Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse – 1. Mai

1. Mai 2016

Auch 2016 werden wir am 1. Mai dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse auf die Straße gehen!!!

Weitere Infos werden noch folgen

SDAJ beim 1. Mai

1.Maibild-Seite001Auch dieses Jahr haben wir uns wieder an den 1. Mai-Aktionen des DGB in Aachen beteiligt. Gemeinsam mit unserem Aktionsbündnis Aachener Kommunisten, unterstützen wir die Demonstration lautstark und machten auf die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer heutigen Zeit aufmerksam.  Bei der Feier auf dem Aachener Markt haben wir während unseres gemeinsamen Infostandes mit den türkischen, griechischen, iranischen und den Genossen der DKP, viele verschiedene Diskussionen geführt. Ein Höhepunkt war, als Ministerpräsidentin Kraft auf der Bühne eine Rede von sich ließ, die ein einziger Hohn war. So sei es heute für jeden möglich einen freien Zugang zur Bildung zu haben, es wäre nun nicht mehr ein Problem studieren zu können, wenn man dies möchte. Doch nur weil die Studiengebühren abgeschafft wurden, ist es lange noch nicht möglich, dass Jede/r sich das Studium leisten und dann auch noch erfolgreich abschließen kann. Wer den Studienbeitrag nicht gerade von seinen Eltern bezahlt bekommt, muss neben dem Erwerb für eine eigenständige Lebenssicherung (Miete, Lebensmittel, Kleidung etc.) auch diesen nicht grade niedrigen Studienbeitrag jedes Halbejahr aufbringen. So kommt es nicht selten vor, das der Nebenjob zum Hauptberuf wird und das Studium in den Hintergrund gerät. Aber wir wollen auch nicht die Situation in den Schulen vergessen. Jedes Jahr müssen Bücher und andere Materialien aus der eigenen Tasche bezahlt werden, das Mittagessen in den Mensen und weitere Verbrauchmaterialien wie Hefte, Blöcke, Stifte und und und darf man auch nicht vergessen zu kaufen. Ständiger Stundenausfall wegen Lehrermangel, Schulbücher aus dem letzten Jahrhundert und veraltete Unterrichtsmethoden erschweren das Lernen ebenfalls. Deshalb konnten wir unseren Ohren fast nicht trauen als die liebe Hanelore ein Loblied auf die heutige Bildung sang. Für uns ist klar, wir müssen weiter und konsequenter für unsere Rechte kämpfen, denn die Augenwischerei, welche tagtäglich betrieben wird, wie z.b Versprechungen zu neuen Ausbildungsplätzen welche geschaffen werden sollen, bei denen aber keine Ausbildung stattfindet sondern eine reine Ausnutzung als billige Arbeitskraft, wachsende Einschreibezahlen an Unis, welche aber nicht die Abbrecherquoten berücksichtigen und so weiter darf uns nicht blenden. Die Hetze gegen Griechenland, welches uns ausnehmen und seine Schulenden nicht zurückzahlen will, wobei es die deutschen Großkonzerne sind, welche von Griechenlands Pleite profitieren, muss ein Ende haben. Auch deshalb haben wir ein Bündnis mit unseren griechischen Genossen zum 1. Mai angestrebt. Diejenigen die unsere Wahrnehmung trüben wollen, sind auch Diejenigen welche die Macht innehaben, sie wollen die Gesellschaft spalten, damit auch jeder kleinste Protest im Keim erstickt werden kann, um ihre Machtstellung zu sichern. Deshalb kämpfen wir solidarisch mit allen, in aller Welt gegen Unterdrückung, Ausbeutung, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit.

HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!

Gemeinsamer Ausflug nach Lüttich

15. Juni 2014
00:00bis20:00

Am 15.06.14  wollen wir gemeinsam mit der VVN-BdA, der DKP und den GenossInnen der Kommunistischen Partei Belgiens die Festungsanlagen in Lüttich besuchen, welche im 1. Weltkrieg eine bedeutende Rolle spielten. Gemeinsam wollen wir an die Gräueltaten der Deutschen in Belgien erinnern und eine internationale zusammenarbeit stärken.

Bei Interesse bitte einfach eine E-Mail an : sdajaachen@gmail.com

Mit der SDAJ zum UZ-Pressefest

27. Juni 2014 14:00bis29. Juni 2014 16:00

Seit 1974 lassen es sich die Kommunistinnen und Kommunisten nicht nehmen, mit dem Pressefest der DKP-Wochenzeitung „Unsere Zeit“ einen politischen und kulturellen Gegenpunkt zu Entsolidarisierung, Kommerz und Kapitalismus zu setzen. Die SDAJ richtet auch dieses mal wieder den Jugendbereich auf dem UZ-Pressefest aus.
Mit politischen Runden, Musik, Spiel- und Spaß, günstigem Essen und Getränken, wollen wir ein Wochenende miteinander diskutieren, uns kennenlernen und feiern. Gäste aus der ganzen Welt kommen auf Einladung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) an diesem Wochenende in Dortmund zusammen.
Alle weiteren Infos gibt es HIER

Faschisten jubeln für Karlspreis

Der Karlspreis als Relikt des Kalten Krieges bewies am 29. Mai einmal mehr, warum er zurecht als reaktionärer Kriegstreiberpreis bezeichnet werden kann.

Anstoß für die Kritik konnte diesmal zwar auch der Preisträger sein, der zu mindestens die Flüchtlingspolitik der EU mit zu verantworten hat, der aber den meisten völlig unbekannt ist und eher durch Langatmigkeit und Farblosigkeit auffällt (Oder wissen Sie von wem wir hier reden?). Größeren Protest rief dagegen der Ministerpräsident der Ukraine Jazenjuk auf. Dieser arbeitet ohne Gewissensbisse mit den Faschisten der Swoboda und des Rechten Sektors zusammen. Jenen Kräften, die unter anderem für den Überfall auf das Gewerkschaftshaus in Odessa verantwortlich sind.

So war es kein Wunder das mehrere hundert Menschen gegen den Faschistenfreund und seine deutschen Unterstützer protestierten. Laut und überall konnte man die “Mörder, Mörder” Rufe vernehmen als Jazenjuk das Mikrophone ergriff. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass neben den Präsidenten von Georgien und Moldawien auch Jazenjuk reden durfte. Schließlich sind diese Länder wichtige Partner des deutschen Imperialismus bei der Einkreisung Russlands. Und wenn es um die Interessen des deutschen Imperialismus geht, dann arbeitet man auch gerne mit den Faschisten zusammen. Waren diese doch schon immer treue Vasallen des deutschen Kapitals.

Kein Wunder als, dass die Jubeltruppe die man extra angekarrt hatte unter den Fahnen der Swoboda und des Rechten Sektors für den Karlspreis Stimmung machten. Bilder die viele nicht mehr für möglich hielten geschahen an diesem Tag. Da ließ sich ein Oberbürgermeister und ein Karlspreisträger von Faschisten feiern und applaudierten diesen auch noch. Welch ein Hohn für alle von Faschisten ermordeten Menschen.

(Bildquelle: Antikriegsbündnis Aachen)

Kleines Zeichen der Solidarität

kgb ukraineAm Dienstagabend versammelten sich rund 25 linke AktivistInnen um ein Zeichen gegen die zunehmende Faschisierung der ukrainischen Gesellschaft zu setzen. Das dies nötig ist, zeigt z.B. der Brandanschlag gegen eine Synagoge in der Ukraine. Die Aktivisten wollten auch zeigen, dass der zum Teil berechtigte Protest in der Ukraine gegen Janukowitsch von Oligarchen und Faschisten für ihre Interessen instrumentalisiert wird.

Im ersten Redebeitrag machte ein Vertreter der Linksjugend genau dies noch einmal sehr deutlich und wies auch daraufhin, dass eine demokratische Selbstverwaltung des Volkes wünschenswert wäre, dass aber derzeit die Proteste in eine falsche Richtung gelenkt werden.

Im zweiten Redebeitrag (siehe unten) machte die Vorsitzende der SDAJ noch einmal deutlich, dass Kritik an Timoschenko und den Faschisten nicht bedeute, dass man für Janukowitsch sei. Und auch eine Kritik der ehemaligen Politik der Kommunistischen Partei der Ukraine dürfte nicht dazu führen, dass man sich entsolidarisiere mit den verfolgten Genossen.

kgb ukraine1Besonders erfreulich war, dass Andrej Hunko, Bundestagsabgeordneter der LINKEN sich Zeit genommen hatte und nach Aachen gekommen war. Er war in der Lage die Situation in der Ukraine noch einmal deutlicher darzustellen, da viele Informationen die nach Deutschland kommen mehr zur Propaganda als zum freien Journalismus gehören.

Die SDAJ Aachen konnte so ein schweres Thema auf die Straße bringen und die internationale Solidarität hochhalten, gemeinsam mit den Bündnispartnern der Linken, der Linksjugend Solid, des AFAB und der TKP.

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Folgend veröffentlichen wir den Redebeitrag der SDAJ Aachen:

Protest in der Ukraine
Wir lassen uns nicht blenden

Seit Wochen nehmen die Unruhen in der Ukraine zu. In unserem Land erzählt man uns, dass die Menschen in Kiew für eine weltoffene und demokratische Ukraine kämpfen und gegen den Diktator Janukowitsch. Was man aber verschweigt oder herunterspielt, ist die Tatsache, dass faschistische Gruppierungen den Protest für sich zum Vorteil nutzen.
Jetzt wo Teile der Westukraine in den Händen der „Protestler“ ist, sieht man die schwerwiegenden Folgen. Ein Faschist wurde zum Generalstaatsanwalt gewählt, die Parteibüros der Kommunistischen Partei der Ukraine (KPU) wurden gestürmt und verwüstet, Lenin-Denkmäler und Denkmäler für die Befreiung von Faschismus werden niedergerissen, Kommunisten werden durch die Straßen gehetzt, das Verbot der KPU soll durchgesetzt werden, Russisch als zweite Amtssprache wurde verboten. Der Rabbiner von Kiew hat den Menschen jüdischen Glaubens geraten die Stadt und am besten auch das Land zu verlassen. Denn seitdem die Faschisten die Kontrolle haben, kommt es verstärkt zu antisemitischen Übergriffen. Was unseren Außenminister Steinmeier nicht davon abhält sich mit Faschisten ablichten zu lassen und der weichgeklopfte Klitschko behauptet sogar, dass die Faschisten die einzigen seien, die jetzt wieder für Ordnung sorgen können.
Gleichzeitig huldigen die „Kämpfer für die Demokratie“ ehemaligen ukrainischen Mitgliedern der Waffen-SS und gehen mit Parolen dieser Gruppe wieder auf die Straße.

Heißt das, dass man für Janukowitsch sein muss?

NEIN!
Janukowitsch hat seine Macht missbraucht und die Interessen des ukrainischen Volkes mit Füßen getreten. Ihn zu entmachten war ein richtiger Schritt und viele Menschen in der Ukraine demonstrieren aus richtigen Gründen. Doch weder Timoschenko noch die Faschisten werden Antworten auf die Sorgen der Menschen haben. Timoschenko war einst die Gasprinzessin und wurde von diesem Thron gestürzt. Sie verfolgt genau wie die Oligarchie um Janukowitsch nur eigene Interessen. Ihr und den Leuten die hinter ihr stehen geht es auch nur um die eigene Bereicherung. Die Faschisten dagegen wollen eine faschistische Ukraine und das Faschismus niemals den Interessen des Volkes dient, wissen wir in Deutschland am besten. Faschismus heißt Krieg nach Innen und Außen, Faschismus ist Verbrechen.
Unsere Genossen der Kommunistischen Partei in der Ukraine schreiben dazu richtig: „Doch die Massenproteste haben nicht die Natur eines Klassenkonfliktes angenommen. Die verbissene Schlacht fand zwischen zwei Fraktionen der selben Ausbeuterklasse – der Oligarchen-Bourgeoisie – statt, deren am besten organisierte und vorbereitete Gruppe sich der pro-westlichen Strömung, den nationalistischen Kräften und Rechtsradikalen angeschlossen hat.“
Erneut beweisen die Kapitalisten, dass sie im Zweifelsfall auch mit Faschisten zusammenarbeiten, wenn es um ihre Interessen geht.

Und was will der Westen?

Der EU und den USA geht es um Machteinfluss gegenüber dem russischen Imperialismus. Die Lüge, dass der Westen die Demokratie verbreite ist genau so alt wie dumm. Schauen wir uns dafür die Tatsachen an. Als die Faschisten in Kiew randalierten und Menschen verfolgten, da Schritt der Staat zwar ein, aber er unterließ einen exzessiven Einsatz von Gewalt. Als in Deutschland Menschen friedlich gegen die Banken demonstrierten, setzte der Staat Gewalt ein indem er Menschen willkürlichen einkesselte, sie verprügelte, mit Pfefferspray besprühte oder sie mit Wasserwerfern angriff. Bei Stuttgart 21 verlor ein Rentner sein Augenlicht nach einem Angriff eines Wasserwerfers. Janukowitsch ist ein Diktator, weil er sich bereichert hat. Gerhardt Schröder hat seine Amtszeit genutzt um sich einen Posten bei Gazprom zu sichern. Der Fall Edathy hat gezeigt, dass man sich sogar Parteiübergreifend Vorteile verschafft. Und während viele Menschen in der BRD nicht mehr von ihrem Lohn leben können, verschaffen sich die Abgeordneten im Bundestag erst einmal eine Diätenerhöhung. Wenn die Kritik an Janukowitsch (die absolut berechtigt ist) ein Zeichen für ein diktatorisches System sind, dann ist Deutschland das Mutterland der Diktatur.
Lassen wir uns also nicht blenden von der westlichen Propaganda. Die EU und damit vor allem Deutschland verfolgen nur ihre imperialistischen Interessen in der Ukraine. Die Menschen dort sind unseren Kapitalisten genau so egal, wie die Menschen in unserem Land. Unsere Solidarität gehört unseren Genossen der KPU die verfolgt und misshandelt werden, unsere Solidarität gehört jenen die ehrlich für eine bessere Ukraine kämpfen und vor allem gehört sie jenen, die unter Janukowitsch leiden mussten und nun unter den neuen Machthabern leiden.

Deshalb fordern wir:

  • Stoppt die imperialistische Einmischung in die Angelegenheiten der Ukraine. Die Ukraine darf nicht weiter zum Spielball der Imperialisten der EU, USA und Russland werden!
  • Keine Zusammenarbeit mit Faschisten und Menschen die gemeinsame Sache mit Faschisten machen!
  • Für eine freie, demokratische und sozialistische Ukraine!

Solidarität mit den fortschrittlichen Menschen in der Ukraine

Wir rufen alle fortschrittlichen und linken Gruppen in Aachen auf, am Dienstag sich um 18:30 Uhr am Elisenbrunnen zu einer spontanen Kundgebung zu versammeln, um ihre Solidarität mit den fortschrittlichen Menschen in der Ukraine zu zeigen, die derzeit von den Faschisten verboten und verfolgt werden.

Wir haben uns entschlossen keinen Aufruf zu verfassen und diese Kundgebung für alle zu öffnen, damit jede Gruppe den Raum für ihre Solidarität bekommt. Wir finden es wichtig jetzt auf die Straße zu gehen und unsere Solidarität jetzt zu bekunden.

Lasst uns gemeinsam deutlich machen, dass wir Faschismus niemals dulden, egal wo er aus seinen Löchern empor steigt.

Gemeinsam für Frieden und Sozialismus

Mit über 300 Menschen gegen Krieg und Kapitalismus

Mit über 300 Menschen gegen Krieg und Kapitalismus

Am Wochenende 15./16. Februar fand in Aachen die Vier-Parteien-Konferenz statt. Seit nunmehr 9 Jahren treffen sich die belgische PTB-PvdA, die niederländische NCPN, die luxemburgische KPL und die deutsche DKP zu Beratungen über aktuelle Themen. In der Vergangenheit waren dies vor allem gewerkschaftliche Themen, in diesem Jahr stand die Konferenz ganz im Zeichen des Ausbruches des ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Aus diesem Grund hatten die vier kommunistischen Parteien im Vorfeld der Konferenz zu einer Demonstration eingeladen. Diesem Aufruf folgten über 300 Kommunisten und Bündnispartner.

Für uns als SDAJ stellte die Konferenz eine Herausforderung dar, weil wir die

Auch das AFAB unterstützt die Demonstration

Auch das AFAB unterstützt die Demonstration

Versorgung der Konferenzteilnehmer übernommen hatten. Dies bedeutete, dass für uns die Konferenz schon am Donnerstag, 13.02. anfing. Denn neben den Töpfen und Geschirr, musste auch das Essen eingekauft werden. Für 60 Personen zu kochen, ist doch etwas anders, als für sich selbst. Dennoch war es uns wichtig, diese Aufgabe zu stemmen, denn ein Catering bekommt man bei der CDU, wir Kommunisten machen dies lieber selber! Am Freitagabend ging es dann ans Gemüse schnibbeln, den Genossen der DKP helfen den Raum zu dekorieren und letzte Absprachen für den Samstag treffen.

Nach knapp 4 Stunden Schlaf hieß es dann aufstehen. Nun musste die Technik aufgebaut werden, Brötchen wurden geschmiert, Kaffee gekocht und das Essen warm gemacht usw. Ab 11 Uhr endlich zur heiß erwarteten Demonstration und die Frage, wie viele werden kommen. Wir wären mit 150 Menschen überglücklich, am Ende wird unsere Erwartung weit übertroffen und über 300 Menschen demonstrieren gegen Krieg und Kapitalismus. Endlich wird das Aachener Stadtbild durch die vielen roten Fahnen verschönert und aus dem Lautsprecherwagen kommt keine antideutsche Popkultur, sondern internationale Arbeiterlieder. Auch dumme Sprüche wie “Nie nie wieder Deutschland” hört man nicht, sondern “Hoch die internationale Solidarität” oder “Hinter der Krise steckt das Kapital – Der Kampf um Befreiung ist international”. Da wundert es nicht, dass die Menschen auf die Straße kommen und besonders im Aachener Ostviertel applaudieren die Menschen und einige erheben sogar die Fäuste zum kommunistischen Gruß. Eine schöne Demo ist eine Sache, eine Demo die die Menschen erreicht eine ganz andere.

Rote Fahnen wohin das Auge sieht

Rote Fahnen wohin das Auge sieht

Während der Abschlusskundgebung werden dann die Brötchen und der Kaffee verteilt und wir müssen uns schon wieder auf den Weg zur Konferenz machen, um dort die Essensausgabe zu organisieren. Die Teilnehmer der Konferenz kommen schon bald und haben mächtig hunger. Zum Glück gibt es reichlich. Nach dem ersten Themenblock gibt es Kaffee und Kuchen, zum Teil selbst gebacken, was bei den Teilnehmern sehr gut ankommt. Nach dem Abendbrot kommt der erste Zeitpunkt zum Luft holen. Beim Abendprogramm gibt es leckere Cocktails die von der SDAJ Rheinland Westfalen organisiert wurden. Abends heißt es dann noch mal kurz aufräumen und ab ins Bett.

Am Sonntag dann wieder früh raus und Kaffee kochen, denn wenn Konferenzteilnehmer eins brauchen, dann ist das Kaffee! Frühstück gab es in der Unterkunft, aber da dieses bei weitem nicht so lecker ist, wie unsere frischen Brötchen, freuen die Menschen sich, dass wir sie den ganzen Tag mit leckerem Essen versorgen. Das Mittagessen kommt näher und damit der letzte Kraftaufwand. Chili con Carne in Massen. Viele Teilnehmer sind so begeistert von dem Essen, dass sie zwei, drei und teilweise sogar viermal Nachschlag holen. Auch heute werden alle satt. Und dann heißt es abbauen und aufräumen. Doch mittendrin werden alle Aachener SDAJler und DKPler in die Konferenz gebeten wo sie mit großem Applaus begrüßt werden. Die Teilnehmer bedanken sich herzlich bei uns für die Versorgung und wir sind stolz unseren Beitrag zu dieser Konferenz beigesteuert zu haben.  Für uns war diese Konferenz eine große Erfahrung und wir können es kaum erwarten, dass die Straßen von Aachen endlich wieder von roten Fahnen überzogen sind.

Mit dem Liebknecht-Banner gegen imperialistische Kriege

Mit dem Liebknecht-Banner gegen imperialistische Kriege

Unvergessen - Kämpfer gegen Krieg und Faschismus - Ernst "Teddy" Thälmann

Unvergessen – Kämpfer gegen Krieg und Faschismus Ernst “Teddy” Thälmann

Brigadistinnen berichten über Cuba

Am Freitag den 29.11. fand in der Karl Liebknecht Schule in Leverkusen eine Veranstaltung der SDAJ Rheinland Westfalen zur Situation auf Cuba statt. Zwei Genossinnen informierten die Anwesenden über die Arbeit der SDAJ- Solidaritätsbrigaden, welche sich im Sommer dieses Jahres jeweils zu drei Wochen in der sozialistischen Republik Kuba aufgehalten hatten. Diese Brigarden fanden im Zuge des SDAJ Kuba-Soliprojektes statt. Wärend dieser Brigarden haben sie gemeinsam mit den Jugendlichen der kommunistischen Jugendorganisation Kubas ein neues Jugendzentrum gestaltet und eingerichtet. Dieses Zentrum dient der besseren Koordinierung der Arbeit für die Cuban 5. Darüber hinaus haben sie durch mehrere Vorträge und Besuche in verschiedenen Institutionen tiefe Einblicke in ein Leben im Sozialismus gewinnen können. Die Referentinnen schilderten uns ein Land dessen Bürger zurecht stolz sind auf die von ihnen geschaffene Revolution. Zu den zahlreichen Errungenschaften des Sozialismus auf Kuba gehört vor allem das kostenlose und für ausnahmslos alle Bürger aufkommende Gesundheitssystem. Desweiteren ein Bildungssystem, das für alle gleiche Chancen garantiert und Stipendien einfach auf Antrag vergibt. Zudem gingen die Genossinnen auch auf die für die Kubaner immer noch quälende Wirtschaftsblockade durch die USA ein. Der wuchernde US-Imperialismus bedroht auch über 50 Jahre nach der Revolution immer noch die freie Entwicklung des Sozialismus auf Kuba. Der Zugang zu bestimmten Gütern, vor allem zu modernen medizinischen Apparaturen wird dadurch empfindlich gestört. Das kubanische Volk steht trotzdem solidarisch zusammen und verteidigt seinen einzigartigen Weg gegen die Aggressionen der Imperialisten. Im Anschluss an die Erfahrungsberichte wurden aufkommende Fragen geklärt und der Abend wurde mit original kubanischen Cocktails und kubanischer Musik beendet.

Weltfestspiele 2013

2013 finden die Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Ecuador statt. Aus Deutschland werden über 30 Delegierte erwartet, darunter auch ein Mitglied der SDAJ Aachen. Wir freuen uns schon jetzt auf den Bericht über das größte Fest der Jugend für Völkerverständigung und Frieden.

1947 wurde das Fest vom Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) ins leben gerufen, mit dem Ziel „die internationale Freundschaft und Verständigung der Jugendlichen der verschiedenen Länder entwickeln und verstärken, einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau der Welt und zur Erhaltung des Friedens leisten und mit allen geeigneten Mitteln das Leben, die Tätigkeit, die Bestrebungen der Jugend der verschiedenen Länder zeigen“

Nie wieder sollte die Jugend der Welt mit nationalistischen und rassistischen Parolen gegeneinander ausgespielt werden und für kriegerische Unternehmen geopfert werden. Gegen Standortdenken und Nationalismus wurde die geballte Kraft der Völkerfreundschaft gestellt und des proletarischen Internationalismus. Wir sind sehr stolz, dass wir aus Aachen ebenfalls einen kleinen Beitrag dazu in Ecuador leisten können.

Mehr Informationen zu den Weltfestspielen gibt es bei der Zeitung Junge Welt.