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SDAJ ruft zum 1. Mai auf

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SDAJ Aachen ruft zur Blockade auf

Pressemitteilung der SDAJ Aachen

Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Aachen ruft die Stolberger Bevölkerung auf, sich am 7. April den Nazis in den Weg zu stellen.

Im fünften Jahr in Folge wollen Faschisten durch Stolberg ziehen um dort ihrem Rassismus eine Tribüne zu geben. Der Aufmarsch der extremen Rechte hat sich mittlerweile etabliert und gehört zum festen Bestandteil im faschistischen Kalender. Umso nötiger ist es, dass am 7. April nicht nur ein weiteres Zeichen gesetzt wird, sondern das dieser Aufmarsch blockiert wird und es so den Faschisten unmöglich gemacht wird zu marschieren.

Die SDAJ Aachen ist aus diesem Grund ein fester Bestandteil des Blockadebündnisses “Stolberg Nazifrei” welches seit 2011 versucht den Naziaufmarsch zu verhindern.

Wir Sozialistinnen und Sozialisten werden uns wieder setzen und gemeinsam mit der Stolberger Bevölkerung werden wir es schaffen, dass kein Faschist durchkommt.

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Nazis blamieren sich

Am 4. April wollten Faschisten einen Fackelmarsch durch Stolberg vollziehen. In guter NS-Manier wollten die Nazis durch die Stolberger Nacht ziehen und so Angst und Terror bei den Stolbergerinnen und Stolbergern verbreiten. Das ihnen dies durchaus möglich ist beweisen die Zahlen der letzten Fackelmärsche. Zwischen 170 und 250 Faschisten versammelten sich in den letzten Jahren zu diesem Ereignis, um skandierend durch die kleine Stadt zu ziehen. Doch dieses Jahr scheint den Nazis dies nicht mehr möglich zu sein. Gerade einmal 45 Gestalten erschienen zu dem diesjährigen Fackelmarsch. Eher peinlich zog diese Kleinstgruppe durch abgelegene Straßen zu ihrer Kundgebung. Während des gesamten Weges wurden sie von lautstarken Rufen von Gegendemonstranten gestört. Am Kundgebungsort selbst, sorgten mehrere Nazigegner dafür, dass die Reden der Faschisten nicht gehört werden konnten. Traurig dürfte für die Nazis auch gewesen sein, dass an jedem Punkt, an dem man in Sicht und Hörweite protestieren konnte, mehr Menschen anwesend waren, als auf ihrem Fackelmarsch. Auch das für Nazis attraktive Spiel mit NS-Vorbildern dürfte nicht aufgegangen sein. Gerade einmal vier Fackeln konnte man bei dem “Fackel”-marsch beobachten. Selbst bei einem St. Martins-Umzug kann man mehr Fackeln sehen.

Schikanen gegen antifaschistischen Protest

Neben dem Stolberger Bündnis gegen Radikalismus, hatten ebenfalls mehrere Antifagruppen zu einer Demonstration aufgerufen. Vom Kaiserplatz aus sollte der Demonstrationszug in die Mühle ziehen. Jedoch konnte die Demonstration nicht einmal losgehen. Zuerst versuchte die Polizei vor Ort neue Auflagen zu erlassen, die entgegen den Absprachen zwischen Anmelder und Polizeibehörde standen. Da sich die vor Ort befindlichen Polizisten nicht einig waren, ob sie dies überhaupt durften, wurde der oberste Verantwortliche persönlich herbeigerufen. Nachdem der Versuch, die Demonstration so aufzuhalten anscheinend nicht zulässig war, bemängelte die Polizei, dass die Ordnerbinden Schwarz mit weißer Aufschrift waren und das nur Weiße mit schwarzer Aufschrift zugelassen werden können. Nachdem der Veranstalter auch dieses Problem löste, griff die Polizei auf das alte Gespenst der Vermummung zurück, um die Demonstration erneut zu schikanieren. Zu diesem Zeitpunkt sah der Veranstalter keine Möglichkeit mehr, eine vernünftige Lösung zu finden und beendete die Demonstration. Den gut 100 Nazigegnern wurde so ihr Recht auf Versammlungsfreiheit nicht nur erschwert, sondern völlig verwehrt.

Die Polizeibehörde hebt immer wieder hervor, dass sie gezwungen sei den Aufmarsch der Faschisten durchzusetzen. Schließlich verteidige die Behörde das Grundgesetz. Doch bei antifaschistischen Protest scheint die Polizei Wege und Möglichkeiten zu finden, eine Demonstration zu verhindern. Schon bei der Anreise, versuchte die Polizei die Nazigegner daran zu hindern bzw. die Ankunft zu verzögern. Es stellt sich die Frage, ob man an dieser Stelle noch von einer neutralen Rolle der Polizeiführung reden kann?

Nazis versuchen Nazigegner anzugreifen

Das die Nazis diesen Tag als große Niederlage verzeichneten, zeigt auch der eher befremdlich wirkende Versuch einige Nazigegner anzugreifen. Die Gruppe von etwa 10 bis 15 Nazis versuchte die Nazigegner zu überraschen, war jedoch selber über die Anzahl der Nazigegner so überrascht, dass sie den Angriff abbrachen und die Polizei die Faschisten einkesseln konnte.

Sicherlich ist an diesem Tag deutlich geworden, dass Stolberg nicht Bunt statt Braun ist, wie das Stolberger Bündnis gegen Radikalismus gerne erklärt. Denn dafür sah man zu wenige Stolberinnen und Stolberger auf der Straße. Aber es ist auch deutlich geworden, dass der anhaltende Protest, unter anderem vom Blockadebündnis Stolberg Nazifrei, den Aufmarsch für die Nazis immer unattraktiver macht. Am nun kommenden Samstag wird sich dann zeigen, ob der Mythos Stolberg überhaupt noch funktioniert oder ob der konsequente Protest von Antifaschistinnen dem Naziaufmarsch eine Ende gesetzt hat.

Wenn der Trauermarsch am Samstag genau so peinlich verläuft wie der Fackelmarsch, dürften viele Faschisten in Zukunft lieber zu Hause bleiben.

Blockadebündnis zeigt Flagge

Während beim direkten Protest gegen die Nazis nur wenige und zumeist nur junge Stolbergerinnen und Stolberger zu beobachten waren, zeigte das Bündnis Stolberg Nazifrei lautstark, dass es Nazis in der Region nicht duldet. Immer wieder entrollten Mitglieder des Bündnisses in Sichtweite der Nazis ihr Transparent mit dem Slogan “Stolberg – Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren!”. Aufgestanden gegen Rechts sind an diesem Mittwochabend die Blockiererinnen und Blockierer und das nicht durch einen symbolischen Akt, sondern durch mutigen und engagierten Protest. Schon jetzt unterstützen viele Menschen das Bündnis und es ist dem Bündnis zu wünschen, dass noch mehr Menschen ihrem Aufruf am Samstag folgen und den Nazis den Weg versperren. Auch ist zu hoffen, dass die Stolbergerinnen und Stolberger dann den Mut finden, deutlicher ihren Protest zu zeigen.

(Quelle: www.kraz.ac)

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SDAJ Osterschule – Aachen ist dabei!

Wie jedes Jahr findet auch 2012 wieder die Osterschule der SDAJ statt.

In der Woche vom 01.April bis zum 07.April findet die Osterschule unter dem Thema Antifaschimus und Marxismus statt.

Es wird verschiedene Runden mit den Themen wie z.B Ideologie von Faschisten, Historischer Hintergrund und wie Marxistische Wissenschaftler den Faschismus definieren geben.

SDAJler der ganzen BRD werden dort zusammen kommen und sich über diese Themen Gedanken machen und gemeinsam über ihre Erfahrungen reden.

Diese Osterschule wird im Rahmen unserer diesjährigen Antifakampagne stehen und ist ein wichtiger Schritt um eine theoretische Basis zu schaffen im Kampf gegen Faschismus und Rassismus.

Auch wir die SDAJ Aachen wird dieses Jahr dabei sein und aktiv an den Diskussionen teilnehmen.

 

 

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SDAJ startet Stolberg 2012-Mobi-Tour

Auch in diesem Jahr unterstützt die SDAJ Aachen das Bündnis Stolberg Nazifrei. Um noch mehr Menschen für das Konzept der Blockade zu gewinnen haben wir eine Mobi-Tour gestartet. Die erste Veranstaltung fand am 19.03.12 in Mönchengladbach statt, wo wir auf interessierte Zuhörer stießen. Schön war auch, dass sich herausstellte, dass bei dem Vortrag auch Menschen anwesend waren, die schon 2011 in Stolberg mit blockiert haben und auch 2012 wieder dabei sein möchten.

Interessant dürfte für die Zuhörenden gewesen sein, dass Stolberg kein unbeschriebenes Blatt ist. Denn nicht erst der Tötungsfall von 2008 hat die faschistische Gefahr in dieser Region heraufbeschworen. Stolberg hat vielmehr eine lange Tradition. So war es lange der Hauptsitz der seit 1991 verbotenen Wikingjugend. Diese Verankerungen spielen noch heute eine wichtige Rolle in der Geschichte Stolbergs. Umso wichtiger ist es, den Nazis ihr gemeinsames Event zu nehmen. Am 7.04,12 soll kein Nazi durch Stolberg laufen. Dafür wirbt die SDAJ Aachen. Der nächste Termin wird in Wuppertal sein, wo wir hoffen auf eben so viel Interesse zu stoßen wie in Mönchengladbach.

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Hack gegen veraltete Homepage der SDAJ Aachen

Seit gestern Nacht hat ein Täter die ehemalige Homepage unserer Gruppe gehackt.

Ziel des Täters war es offensichtlich, die SDAJ Aachen als Antideutsche Gruppierung zu diskreditieren. Auffällig ist, dass der Täter eine veraltete und von unserer Gruppe schon lange nicht mehr genutzte Seite für seine Tat ausgesucht hat.

Für uns ist dieser Versuch deshalb umso erbärmlicher. Wer wissen will, wofür wir als JungkommunistInnen stehen, der besucht unsere aktuelle Homepage oder unser Facebook Profil. Einen latenten Rassismus, wie man ihn in Antideutschen Gruppierungen vorfindet, wird man bei der SDAJ Aachen niemals vorfinden.

Wir sind uns sicher, den Täter schon bald zu überführen.

 

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Mythos Fachkräftemangel

Können wir das Kapital jetzt davon überzeugen, genügend Ausbildungsplätze bereitzustellen?

Mit dem Argument des Fachkräftemangels versuchen GewerkschafterInnen häufig den Unternehmen zu erklären, dass es in ihrem eigenen Interesse sei, mehr Jugendliche auszubilden. Funktioniert diese Taktik, oder bedeutet sie, dass wir auf konsequente Forderungen verzichten?

Laut geht die Klage von Unternehmerverbänden und der Bundesagentur für Arbeit über den angeblich drohenden Fachkräftemangel und besonders über einen Mangel an Ingenieuren durchs Land. Doch bei über 100.000 fehlenden Ausbildungsplätzen und Millionen von Erwerbslosen fragt man sich, wo es denn da einen Mangel geben soll. Wenn es wirklich einen Mangel an Fachkräften gäbe, dann müssten sich die Arbeitsbedingungen, die Löhne und Gehälter doch eigentlich verbessern. Die Unternehmen müssten auch auf der Suche nach Nachwuchs sein, konsequent ausbilden und in der Regel ihre Azubis übernehmen. Die Realität sieht aber anders aus: auch unter qualifizierten Fachkräften herrscht nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit, befristet Verträge sind an der Tagesordnung, die Gehälter – auch für qualifizierte Fachkräfte – stagnieren seit Jahren und Leiharbeit weitet sich immer weiter aus. Ganz zu schweigen von der Situation am Ausbildungsmarkt: Hunderttausende Jugendliche finden keinen Ausbildungsplatz in dem von ihnen gewünschten Beruf, viele landen in Warteschleifen – weil es eben nicht genug Ausbildungsplätze gibt. Auch die Übernahme im erlernten Beruf ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Weiterlesen

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Nazianschlag auf DGB-Haus

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden am Gewerkschaftshaus in Aachen mehrere Scheiben eingeschlagen und der Eingangsbereich mit Parolen und Hakenkreuzen beschmiert. Diese Tat reiht sich ein in eine ganze Serie von Wochenendaktivitäten aus dem rechtsradikalen Umfeld.

Nach dem Säure-Anschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) am Freitag und den angekündigten Anschlägen auf die Gästefans aus Sankt Pauli sowie auf die antifaschistische Demonstration am Samstag muss man den Vandalismus am DGB-Haus sehr wahrscheinlich der gleichen Tätergruppe zuschreiben.

 

Ralf Woelk (Vorsitzender der DGB-Region) erklärt dazu: “Wir haben es hier in Aachen und dem Umland mit einer gewachsenen rechtsradikalen Szene zu tun, die sich mit permanenten Attacken auf ihre politischen Gegner und einer außerordentlich hohen Gewaltbereitschaft auszeichnet. Ein Verbot der dazugehörigen Strukturen ist das Mindeste was hier zu geschehen hat. Allerdings ist es auch schwer nachzuvollziehen, dass den Behörden bei dieser Vielzahl an rechtsradikal motivierten Straftaten in der Vergangenheit so wenige Festnahmen gelangen. Möglicherweise verzetteln sich hier die Behörden bei unnötigen Beobachtungen von demokratischen Organisationen bzw. bei der Durchsetzung von hanebüchenen Polizeiauflagen bei antifaschistischen Demonstrationen. Es ist jetzt endlich an der Zeit, dass der braune Saustall ausgemistet wird.”

Die DGB Region NRW Süd-West ruft seine Mitglieder dazu auf, sich an den Veranstaltungen gegen die Aufmärsche der Rechtsextremisten zu beteiligen, die für Eschweiler (31.3.) und Stolberg (4. und 7. April) bereits angekündigt sind. Insbesondere das Mittel der friedlichen Menschenblockade betrachtet der DGB-Regionsvorsitzende als legitimes und effektives Mittel, um die Straßen sauber zu halten. “In Dresden, Jena und Köln hat man gesehen, dass es gewaltfrei und friedlich möglich ist, die braune Brut aus der Stadt zu halten, wenn sich genügend Menschen zusammen tun, um sich den Nazis in den Weg zu stellen. Was in anderen Teilen der Republik selbstverständlich ist, sollte auch in der Aachener Region möglich sein, ohne von den Behörden gleich als gewaltbereiter Autonomer diskreditiert zu werden.”

(Quelle: Pressemitteilung DGB Region NRW Süd-West)

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Bombendrohung und Anschlag vor Demo

In der Nacht auf Freitag, den 3. Februar 2012 erhielten mehrere antifaschistische Gruppen aus Aachen Bombendrohungen von anonymen Absendern. Darin wurde angekündigt, Sprengstoffattentate auf den Gästeblock des Tivoli beim Spiel Alemannia Aachen gegen den FC St. Pauli und auf die Route der antifaschistischen Demonstration am morgigen Samstag verüben zu wollen. Desweiteren kam es in derselben Nacht erneut zu einem Buttersäureanschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) am Aachener Hauptbahnhof. Wir lassen uns von derartigen Einschüchterungsversuchen nicht beeindrucken und werden morgen trotzdem gegen die in der Region zunehmend aktiven neonazistischen Strukturen auf die Straße gehen.

(Quelle: Indymedia)

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LL-Wochenend 2012

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