SDAJ beim 1. Mai

1.Maibild-Seite001Auch dieses Jahr haben wir uns wieder an den 1. Mai-Aktionen des DGB in Aachen beteiligt. Gemeinsam mit unserem Aktionsbündnis Aachener Kommunisten, unterstützen wir die Demonstration lautstark und machten auf die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer heutigen Zeit aufmerksam.  Bei der Feier auf dem Aachener Markt haben wir während unseres gemeinsamen Infostandes mit den türkischen, griechischen, iranischen und den Genossen der DKP, viele verschiedene Diskussionen geführt. Ein Höhepunkt war, als Ministerpräsidentin Kraft auf der Bühne eine Rede von sich ließ, die ein einziger Hohn war. So sei es heute für jeden möglich einen freien Zugang zur Bildung zu haben, es wäre nun nicht mehr ein Problem studieren zu können, wenn man dies möchte. Doch nur weil die Studiengebühren abgeschafft wurden, ist es lange noch nicht möglich, dass Jede/r sich das Studium leisten und dann auch noch erfolgreich abschließen kann. Wer den Studienbeitrag nicht gerade von seinen Eltern bezahlt bekommt, muss neben dem Erwerb für eine eigenständige Lebenssicherung (Miete, Lebensmittel, Kleidung etc.) auch diesen nicht grade niedrigen Studienbeitrag jedes Halbejahr aufbringen. So kommt es nicht selten vor, das der Nebenjob zum Hauptberuf wird und das Studium in den Hintergrund gerät. Aber wir wollen auch nicht die Situation in den Schulen vergessen. Jedes Jahr müssen Bücher und andere Materialien aus der eigenen Tasche bezahlt werden, das Mittagessen in den Mensen und weitere Verbrauchmaterialien wie Hefte, Blöcke, Stifte und und und darf man auch nicht vergessen zu kaufen. Ständiger Stundenausfall wegen Lehrermangel, Schulbücher aus dem letzten Jahrhundert und veraltete Unterrichtsmethoden erschweren das Lernen ebenfalls. Deshalb konnten wir unseren Ohren fast nicht trauen als die liebe Hanelore ein Loblied auf die heutige Bildung sang. Für uns ist klar, wir müssen weiter und konsequenter für unsere Rechte kämpfen, denn die Augenwischerei, welche tagtäglich betrieben wird, wie z.b Versprechungen zu neuen Ausbildungsplätzen welche geschaffen werden sollen, bei denen aber keine Ausbildung stattfindet sondern eine reine Ausnutzung als billige Arbeitskraft, wachsende Einschreibezahlen an Unis, welche aber nicht die Abbrecherquoten berücksichtigen und so weiter darf uns nicht blenden. Die Hetze gegen Griechenland, welches uns ausnehmen und seine Schulenden nicht zurückzahlen will, wobei es die deutschen Großkonzerne sind, welche von Griechenlands Pleite profitieren, muss ein Ende haben. Auch deshalb haben wir ein Bündnis mit unseren griechischen Genossen zum 1. Mai angestrebt. Diejenigen die unsere Wahrnehmung trüben wollen, sind auch Diejenigen welche die Macht innehaben, sie wollen die Gesellschaft spalten, damit auch jeder kleinste Protest im Keim erstickt werden kann, um ihre Machtstellung zu sichern. Deshalb kämpfen wir solidarisch mit allen, in aller Welt gegen Unterdrückung, Ausbeutung, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit.

HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!

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