Festival der Jugend – Der Vorverkauf hat begonnen

Von 1978 bis 1988 fand das Festival regelmäßig alle zwei Jahre als gemeinsame Veranstaltung der SDAJ und des MSB „Spartakus“ statt.
Beim ersten Festival traten u.a. Jutta Weinhold, Snowball, Udo Lindenberg und die Puhdys auf, es zog ca. 180.000 Besucher an.
Bei den weiteren Festivals traten neue und bekannte, damals beliebte Musikgruppen auf: Jimmy Cliff , Klaus Lage, Alphaville, Nina Simone, außerdem Schülergruppen, die zuvor bei Rockfestivals der SDAJ-Kreisorganisationen als beste „Newcomer“ ausgewählt worden waren.
Neben den Westfalenhallen in Dortmund fand das Festival der Jugend auch im Wedaustadion in Duisburg statt.
Die Festivals spendeten ihre Einnahmen für politische und soziale Zwecke. Die Einnahmen des Festivals 1988 gingen zum Beispiel an den ANC nach Südafrika.
Nach einer langen Pause wurde im Mai 2008 zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder zu einem Festival der Jugend eingeladen. Vom 9. bis 12. Mai hat es in Köln unter dem Motto „Zeit zu kämpfen – Zeit zu feiern: Gemeinsam gegen Ausbildungsplatzmangel und Bildungsabbau“ stattgefunden.
Auch 2010 fand wieder ein Festival der Jugend im Kölner Jugendpark statt.

Und nun auch wieder 2012….

Das Festival wird wieder am Pfingstwochenende 26. bis 28.05.2012 stattfinden.

Ein Wochenende mit Musik, Party´s und politischen Diskussionsrunden.

Ihr wollt am Festival teilnehmen? Aber ihr habt keine 40 Euro auf einmal für ein drei Tagesticket? Kein Problem! Bei uns könnt ihr sogenannte Anteilscheine kaufen. Ab Januar könnt ihr dann für 5, 10 oder 15 Euro Anteile an eurem Ticket erwerben, im Mai habt ihr dann die Karte ohne Stress bezahlt und niemand kann euch eure Karte mehr vor der Nase wegschnappen. In der Karte enthalten ist ein Zeltplatz für die Übernachtung.

Darüber hinaus sammeln wir auch spenden, um Menschen einen möglichst kostengünstigen Eintritt zu ermöglichen. Die gesammelten Spenden werden dann unter den BesitzerInnen der Anteilscheine verteilt.

Wenn ihr Anteilscheine erwerben wollt oder wenn ihr spenden möchtet, dann könnt ihr euch über unser Kontaktformular melden.

 

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Mythos Fachkräftemangel

Können wir das Kapital jetzt davon überzeugen, genügend Ausbildungsplätze bereitzustellen?

Mit dem Argument des Fachkräftemangels versuchen GewerkschafterInnen häufig den Unternehmen zu erklären, dass es in ihrem eigenen Interesse sei, mehr Jugendliche auszubilden. Funktioniert diese Taktik, oder bedeutet sie, dass wir auf konsequente Forderungen verzichten?

Laut geht die Klage von Unternehmerverbänden und der Bundesagentur für Arbeit über den angeblich drohenden Fachkräftemangel und besonders über einen Mangel an Ingenieuren durchs Land. Doch bei über 100.000 fehlenden Ausbildungsplätzen und Millionen von Erwerbslosen fragt man sich, wo es denn da einen Mangel geben soll. Wenn es wirklich einen Mangel an Fachkräften gäbe, dann müssten sich die Arbeitsbedingungen, die Löhne und Gehälter doch eigentlich verbessern. Die Unternehmen müssten auch auf der Suche nach Nachwuchs sein, konsequent ausbilden und in der Regel ihre Azubis übernehmen. Die Realität sieht aber anders aus: auch unter qualifizierten Fachkräften herrscht nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit, befristet Verträge sind an der Tagesordnung, die Gehälter – auch für qualifizierte Fachkräfte – stagnieren seit Jahren und Leiharbeit weitet sich immer weiter aus. Ganz zu schweigen von der Situation am Ausbildungsmarkt: Hunderttausende Jugendliche finden keinen Ausbildungsplatz in dem von ihnen gewünschten Beruf, viele landen in Warteschleifen – weil es eben nicht genug Ausbildungsplätze gibt. Auch die Übernahme im erlernten Beruf ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Weiterlesen

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Nazianschlag auf DGB-Haus

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden am Gewerkschaftshaus in Aachen mehrere Scheiben eingeschlagen und der Eingangsbereich mit Parolen und Hakenkreuzen beschmiert. Diese Tat reiht sich ein in eine ganze Serie von Wochenendaktivitäten aus dem rechtsradikalen Umfeld.

Nach dem Säure-Anschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) am Freitag und den angekündigten Anschlägen auf die Gästefans aus Sankt Pauli sowie auf die antifaschistische Demonstration am Samstag muss man den Vandalismus am DGB-Haus sehr wahrscheinlich der gleichen Tätergruppe zuschreiben.

 

Ralf Woelk (Vorsitzender der DGB-Region) erklärt dazu: “Wir haben es hier in Aachen und dem Umland mit einer gewachsenen rechtsradikalen Szene zu tun, die sich mit permanenten Attacken auf ihre politischen Gegner und einer außerordentlich hohen Gewaltbereitschaft auszeichnet. Ein Verbot der dazugehörigen Strukturen ist das Mindeste was hier zu geschehen hat. Allerdings ist es auch schwer nachzuvollziehen, dass den Behörden bei dieser Vielzahl an rechtsradikal motivierten Straftaten in der Vergangenheit so wenige Festnahmen gelangen. Möglicherweise verzetteln sich hier die Behörden bei unnötigen Beobachtungen von demokratischen Organisationen bzw. bei der Durchsetzung von hanebüchenen Polizeiauflagen bei antifaschistischen Demonstrationen. Es ist jetzt endlich an der Zeit, dass der braune Saustall ausgemistet wird.”

Die DGB Region NRW Süd-West ruft seine Mitglieder dazu auf, sich an den Veranstaltungen gegen die Aufmärsche der Rechtsextremisten zu beteiligen, die für Eschweiler (31.3.) und Stolberg (4. und 7. April) bereits angekündigt sind. Insbesondere das Mittel der friedlichen Menschenblockade betrachtet der DGB-Regionsvorsitzende als legitimes und effektives Mittel, um die Straßen sauber zu halten. “In Dresden, Jena und Köln hat man gesehen, dass es gewaltfrei und friedlich möglich ist, die braune Brut aus der Stadt zu halten, wenn sich genügend Menschen zusammen tun, um sich den Nazis in den Weg zu stellen. Was in anderen Teilen der Republik selbstverständlich ist, sollte auch in der Aachener Region möglich sein, ohne von den Behörden gleich als gewaltbereiter Autonomer diskreditiert zu werden.”

(Quelle: Pressemitteilung DGB Region NRW Süd-West)

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Bombendrohung und Anschlag vor Demo

In der Nacht auf Freitag, den 3. Februar 2012 erhielten mehrere antifaschistische Gruppen aus Aachen Bombendrohungen von anonymen Absendern. Darin wurde angekündigt, Sprengstoffattentate auf den Gästeblock des Tivoli beim Spiel Alemannia Aachen gegen den FC St. Pauli und auf die Route der antifaschistischen Demonstration am morgigen Samstag verüben zu wollen. Desweiteren kam es in derselben Nacht erneut zu einem Buttersäureanschlag auf das Autonome Zentrum (AZ) am Aachener Hauptbahnhof. Wir lassen uns von derartigen Einschüchterungsversuchen nicht beeindrucken und werden morgen trotzdem gegen die in der Region zunehmend aktiven neonazistischen Strukturen auf die Straße gehen.

(Quelle: Indymedia)

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LL-Wochenend 2012

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SDAJ informiert: in Herzogenrath

Am 20. September informierten Mitglieder der SDAJ Aachen die BürgerInnen in Herzogenrath über die anstehende Regionalkonferenz “Aktiv gegen Rechts”. Mehr als 1000 Flugblätter wurden in Briefkästen geworfen und an Passanten verteilt. Die Reaktionen waren allesamt positiv.

Das die Konferenz auch in Herzogenrath bitter nötig ist, zeigten die Aufkleber der faschistischen Kameradschaft Aachener Land und ein Hakenkreuz in direkter nähe zur Europaschule, der Schule also, wo die Konferenz stattfinden wird. Erschreckend ist dies, da anscheinend niemandem vorher diese Schmiererei aufgefallen zu sein scheint. Es ist zu hoffen, dass die Stadt Herzogenrath bald damit beginnt solche Schandflecke zu beseitigen. Aber auch hier wird die Regionalkonferenz die Chance bieten, zu diskutieren, wie man effektiver gegen Nazis und ihre Provokationen vorgehen kann.

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Regionalkonferenz “Aktiv gegen Rechts”

Aktiv gegen Rechts

GEMEINSAM: diskutieren, informieren, handeln

Samstag, 24. September 2011, 10:00 Uhr

Europaschule Herzogenrath (Zufahrt über Geilenkirchener Straße; Euregiobahn August-Schmidt-Platz)

Schirmherrschaft: Christoph van den Driesch

Ziele:

Vernetzung der vorhandenen Initiativen

Vertiefung der Kenntnisse über Erscheinungsformen des Neofaschismus und der Rechtsentwicklung

Formulierung von Forderungen an Städte und Gemeinden

Austausch von Erfahrungen und Debatte über Widerstandsformen


10.00 Uhr Begrüßung durch den Schulleiter der Europaschule, Herrn Daniel Bick und dem Schirmherr der Konferenz: Bürgermeister der Stadt Herzogenrath, Herrn Christoph von den Driesch

Grußwort des Sprechers der Bürgermeister/-innen der StädteRegion Aachen, Herrn Prof. Dr. Willi Linkens.

10.30 Uhr Eingangsreferate mit anschließender Diskussion „Rechtspopulismus und Islamfeindschaft in Westeuropa“

Dr. Herbert Ruland- Autonome Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens), Karel Toussaint, Hogeschool Zuyd Sittard Niederlande, Richard Gebhardt (Institut für politische Wissenschaft RWTH Aachen) Moderation: Robert Esser, Aachener Zeitung

12.00 bis 13.00 Uhr Mittagspause

13.00 – bis 15.30 Uhr Arbeitsgruppen

Internationale Zusammenarbeit gegen Rechts ist nötig und möglich mit Bewegungen gegen Rechts aus der Region NL- B- D (Koordination Jens Wegener)

Geschlechterpolitik der extremen Rechten (Regina Wamper, Arbeitskreis Rechts beim Duisburger Institut für Sprach-und Sozialforschung)

Nach der Blockade ist vor der Blockade – Wie weiter in Stolberg? Koordination: Dominik Clemens, Autor des Buches über den „Mythos Stolberg“

Vernetzung lokale Geschichtsarbeit- Input: „Arbeit in und mit Archiven“ mit Thomas Müller Leitung: VHS Aachen

Meinungsfreiheit für die Nachwuchs- NSDAP? Neonazis im „Kampf gegen die Parteiendiktatur der Demokraten“ mit Michael Klarmann, Journalist

16.00 Uhr bis 17.00 Uhr Abschluss der Konferenz
Berichte der Arbeitsgruppen und Diskussion Schlusserklärung

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Keinen Fussbreit den Faschisten

Pressemitteilung des Fight Fascism Team

 

Mit schrecken haben wir von den neuen Anschlägen der Nazis in unserer Region gehört. Überfallene Menschen, Hakenkreuz-Schmierereien und nun ein Brandanschlag.

Wir fragen uns, was muss noch alles geschehen bis endlich etwas gegen den Naziterror unternommen wird.

Umso mehr hat es uns traurig gestimmt, als wir hörten, dass das Konzert „Rock gegen Rechts“ abgesagt wurde. Dies ist das völlig falsche Zeichen, denn es bedeutet, dass die Nazis erreicht haben was sie wollten. Alternative Kultur einschüchtern.

Auch das Fight Fascism kennt den Naziterror gut. Nach einem feigen Überfall von Nazischlägern 2007, wobei mehrere Jugendliche verletzt wurden, wurde es immer schwieriger einen Raum für das Konzert zu finden. Die Besitzer hatten zu viel Angst vor dem Naziterror. Auch an uns ist dieser Terror nicht Spurlos vorüber gegangen.

Doch der jetzige Anschlag und das fatale Signal lassen uns zu der Überzeugung kommen, dass alternative Kultur mehr als nötig ist und dass antifaschistische Konzerte nicht weniger, sondern mehr werden müssen in unserer Region.

Aus diesem Grund haben wir uns zusammen gesetzt und wollen nun erneut das Fight Fascism stattfinden lassen und zwar wieder in Stolberg. Mitten im Nazi Hinterland. Denn wir wollen dem Naziterror nicht weichen.

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Gemeinsam zum UZ-Pressefest

2011 ist es wieder soweit. Die Zeitung Unsere Zeit (UZ) feiert ihr Pressefest. Alle zwei Jahre treffen sich über 50 000 Menschen, um das größte Fest der Linken in Deutschland zu begehen. Neben zwei großen Hauptbühnen, finden sich viele Stände aus der ganzen Welt ein und viele andere Attraktionen.

Wir als SDAJ Aachen planen aus diesem Anlass eine gemeinsame Fahrt zum Pressefest. Dazu laden wir alle Freunde und Interessierte ein mit uns zu fahren. Vom 23. Juni bis zum 26. Juni wollen wir Sonne, gutes Essen, Kultur und erlebte Solidarität genießen. Wer sich dies nicht entgehen lassen will, der meldet sich für unsere Fahrt über das Kontaktformular einfach an. Die Kosten für Zelte werden übernommen und die Fahrt gemeinsam solidarisch organisiert.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame Fahrt zum UZ-Pressefest – Dem schönsten Fest der Linken in Deutschland!

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Gegen jede rassistische Hetze – Nein zum Sarrazinbesuch in Aachen

Traurig ist, dass Rassismus immer noch eine relevante Gefahr in unserer Gesellschaft ist. Noch trauriger ist, dass die Mayersche Buchhandlung eben solchem Rassismus ein Forum bietet. Eingeladen ist der Sozialdemokrat Thilo Sarrazin, der sich gerne einmal eines biologisch begründeten Rassismus bedient, wenn er gegen MigrantInnen, Hartz IV EmpfängerInnen oder andere gesellschaftliche Minderheiten hetzt.

Für Sarrazin steht fest, dass menschliche “Defizite” genetisch begründet sind. Wer einmal zur Unterschicht gehört wird niemals ein anderes Niveau erreichen. Solch ein elitärer Rassismus liefert leider Anknüpfpunkte für die verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen. Denn so kann jeder immerhin noch einen Anderen finden, der noch schlechter ist als man selbst. Unter dem Deckmantel von Sprüchen wie “Das muss man ja noch sagen dürfen” oder “Der spricht aus, was alle denken”, soll Rassismus zur Normalität werden und wenn jemand wie Herr Sarrazin nach Aachen kommt, um Theorien zu verbreiten, die Menschen ausgrenzen, dann wird ihm der volle Schutz der demokratischen Meinungsfreiheit gegeben. Doch wer schützt die Betroffenen vor Sarrazin? Die SPD selber kapituliert vor dem Rassisten. Das ein solcher Mensch einen Raum innerhalb der SPD hat, zeigt den tiefen Fall der Sozialdemokratie. Nicht nur, dass sie ihr Klientel, die Arbeiterklasse verraten hat, sie hat nicht einmal mehr eine konsequente Haltung gegenüber rassistischem Denken. Dabei haben doch die Sozialdemokraten, genau wie wir Kommunisten erlebt, welche Schrecken durch Rassismus hervorgebracht werden können.

Wenn die eigene Partei versagt, diesem Rassismus einen Riegel vorzuschieben und wenn das System Rassismus als Normalität etablieren möchte, dann wird es Zeit, dass sich Gegenwehr entwickelt. Das die Mayersche die Briefe von vielen Organisationen ignorierte, die sie aufforderten die Veranstaltung abzusagen, zeigt, dass nur der offene Protest und der direkte Boykott der Mayerschen erfolg bringt. Schließlich gibt es genug kleine Buchläden die sich über Kunden freuen und die Rassismus kein Forum bieten.

(Quelle: http://dkpaachen.blogsport.eu)

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